FP| Linke schlägt Sondersitzung des NSU-Ausschusses vor


Die Linke will die Arbeit im Untersuchungsausschuss des sächsischen Landtages zur NSU-Terrorgruppe beschleunigen und schlägt deshalb eine Sondersitzung des Gremiums vor. Dabei sollten führende Beamte des Bundesamtes für Verfassungsschutz als Zeugen vernommen werden, sagte die Abgeordnete Kerstin Köditz am Donnerstag. Sie griff damit einen Vorschlag der CDU auf.

Nach den jüngsten Enthüllungen über eine Verbindung zwischen dem Zwickauer Neonazi und V-Mann Ralf M. und dem «Nationalsozialistischen Untergrund» (NSU) hatte der CDU-Abgeordnete Sven Ittershagen angekündigt, dass seine Partei Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, seinen Vorgänger Heinz Fromm und damalige Führungsoffiziere des V-Mannes vorladen wolle.

 

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