WAZ| Nach KZ-Spruch – Oberhausener erhält Zuschlag für Rittergut


Oberhausener hat in Sachsen das Rittergut eines Neonazis ersteigert und mit einem KZ-Spruch für Wirbel gesorgt. Nun ist der Zuschlag rechtskräftig.

Der Oberhausener, der in Sachsen ein altes Rittergut mit Neonazi-Vergangenheit ersteigerte, hat nun endgültig den Zuschlag erhalten. Das bestätigt ein Sprecher des zuständigen Landgerichts Leipzig auf Nachfrage. Nach der Versteigerung hatten sowohl der Vorbesitzer der Immobilie als auch dessen Gläubiger Beschwerde gegen den Zuschlag eingelegt, die das Landgericht nun aber zurückgewiesen hat.

Wie berichtet hatte der Oberhausener, ein 21 Jahre junger Mann, das Rittergut Sahlis für 160.000 Euro ersteigert. Im Anschluss sorgte er deutschlandweit für großes Aufsehen, weil er durch eine Sprecherin verlauten ließ, aus der Immobilie ein „Konzentrationslager“ machen zu wollen . Persönlich in Erscheinung getreten ist der Oberhausener bislang offenbar nicht.

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