B.Z.| Gibt es einen neuen Terror von rechts, Frau Pau?


Das Thema Rechtsextremismus treibt Petra Pau um. In der B.Z. spricht sie über Neonazis, den Fall „Elena“, die AfD und ihre Freundschaft mit einem CSU-Politiker.

Die Berlinerin Petra Pau (52, Linkspartei) wurde seit 1998 fünf Mal als Direktkandidatin in den Bundestag gewählt. Sie Vizepräsidentin des Parlaments (seit 2006) und Obfrau der Linken im 2. NSU-Untersuchungsausschuss.

Die angebliche Vergewaltigung der Russlanddeutschen „Elena“ (14, Name geändert) durch Flüchtlinge in ihrem Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf wurde von rechten Gruppen und russischen Staatsmedien für Propaganda missbraucht. B.Z.-Redakteurin Ulrike Ruppel traf Petra Pau zum Interview

Warum brauchen wir einen 2. NSU-Untersuchungsausschuss?

Weil noch viel zu viele Fragen offen sind. Insbesondere wollen wir klären, was nach der Entdeckung des NSU im November 2011 getan wurde, um das Unterstützernetzwerk auszuhebeln. Denn eines ist klar: Das Trio muss Helfer gehabt haben, an allen Tatorten. Deshalb untersuchen wir nicht nur die Vergangenheit, sondern auch, welche Strukturen weiter wirken und wo es gefährliche Entwicklungen gibt. Zu unserem Auftrag gehört, auch auf die heutigen Verhältnisse zu schauen.

 

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