FR| Die AfD tritt das Grundgesetz mit Füßen


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Mit ihrer geplanten Kampagne gegen den Islam zeigt die AfD einmal mehr ihr wahres Gesicht. Die Parteiführung instrumentalisiert offen den Islam, um Ängste zu schüren. Ein Kommentar.

Mit ihrer geplanten Kampagne gegen den Islam zeigt die AfD einmal mehr ihr wahres Gesicht. Die Parteiführung instrumentalisiert offen den Islam, um Ängste zu schüren. Ein Kommentar.

Nun zeigt die AfD mit ihrer Diskussion über einen Anti-Islam-Kurs auch offiziell ihr wahres Gesicht und widerspricht dem Parteinamen. Die Rechtspopulisten sind mit ihrer Idee, Minarette aus dem öffentlichen Raum zu verbannen, keine Alternative für eine weltoffene multireligiöse Republik.

Vielmehr grenzen sie aus – etwa viele deutsche Staatsbürger muslimischen Glaubens. Sie treten zudem das Grundgesetz mit Füßen, in dem die Religionsfreiheit garantiert ist. Um diese Errungenschaft geht es den Rechtspopulisten nicht. Sie instrumentalisieren den Islam, um Ängste aufzugreifen und zu schüren.

Kein Interesse an echter Debatte

Ginge es ihnen um eine inhaltliche Debatte, würden sie nicht islamische Symbole aus dem öffentlichen Raum verbannen wollen, sondern Vorschläge machen, wie beispielsweise nach den Terroranschlägen in Paris und Brüssel durch selbsternannte Dschihadisten das friedliche Zusammenleben in diesem Land und innerhalb der EU gesichert werden kann.

Dann müssten sie allerdings über Integration statt über Ausgrenzung sprechen oder über Religion und den Missbrauch eines Glaubens für andere Zwecke.

 

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Nun zeigt die AfD mit ihrer Diskussion über einen Anti-Islam-Kurs auch offiziell ihr wahres Gesicht und widerspricht dem Parteinamen. Die Rechtspopulisten sind mit ihrer Idee, Minarette aus dem öffentlichen Raum zu verbannen, keine Alternative für eine weltoffene multireligiöse Republik.

Vielmehr grenzen sie aus – etwa viele deutsche Staatsbürger muslimischen Glaubens. Sie treten zudem das Grundgesetz mit Füßen, in dem die Religionsfreiheit garantiert ist. Um diese Errungenschaft geht es den Rechtspopulisten nicht. Sie instrumentalisieren den Islam, um Ängste aufzugreifen und zu schüren.

Kein Interesse an echter Debatte

Ginge es ihnen um eine inhaltliche Debatte, würden sie nicht islamische Symbole aus dem öffentlichen Raum verbannen wollen, sondern Vorschläge machen, wie beispielsweise nach den Terroranschlägen in Paris und Brüssel durch selbsternannte Dschihadisten das friedliche Zusammenleben in diesem Land und innerhalb der EU gesichert werden kann.

Dann müssten sie allerdings über Integration statt über Ausgrenzung sprechen oder über Religion und den Missbrauch eines Glaubens für andere Zwecke.

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