SZ| AfD-Programm: Minarette verbieten


Moscheen sollen nur noch an versteckten Orten stehen, Minarette ganz verboten werden. Die AfD plant ein Parteiprogramm mit anti-islamischem Schwerpunkt.

Von Jens Schneider, Berlin

Spitzenpolitiker der AfD wollen dem Islam das Recht absprechen, sich mit Minaretten oder deutlich sichtbaren Moscheen in Deutschland zu verankern. Der Islam ist nach ihren Vorstellungen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, seine Ausbreitung sehen sie als Gefahr. „Es gibt keinen demokratischen Islam, auch nicht in Deutschland. Auch die islamischen Verbände hierzulande sind nicht Ausdruck eines unserem Grundgesetz angepassten Islam“, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Alexander Gauland am Sonntag derSüddeutschen Zeitung. Die islamischen Verbände stünden nicht für einen Islam, „der die Scharia nicht vertreten will“, sagte Gauland weiter.

Der Parteivorsitzende Jörg Meuthen sprach von einer „Gefahr, dass dieses Land schrittweise zu einem islamischen Land wird“. Man müsse sich nur die demografische Entwicklung anschauen, um dies zu erkennen. „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, sagte Meuthen der SZ. „Sehr wohl gehören zu Deutschland viele Millionen Muslime, die das Recht haben, hier ihren Glauben zu leben, wenn sie gesetzestreu sind. Aber es muss klar sein, dass die Leitkultur dieses Landes die christlich-abendländische ist und wir uns dafür einsetzen, dass das so bleibt.“

 

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