HNA| Mordplan gegen Richter in Kasseler Gefängnis geschmuggelt?


Es klingt wie in einem Krimi: Ein Häftling aus Bayern, der am Donnerstag mit einem Gefangenentransport in die Justizvollzugsanstalt Kassel I nach Wehlheiden kam, soll eine Nachricht mit einem Mordauftrag transportiert haben.

Das potenzielle Opfer: Manfred Götzl, Vorsitzender Richter im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München (OLG). Diese geheime Nachricht an einen Gefangenen, ein sogenannter Kassiber, soll der Gefangene möglicherweise in einem Behältnis verschluckt haben. Ein Gerücht, das die Ermittler offenbar sehr ernst genommen haben.

Der HNA liegen Informationen vor, dass der Häftling sowie weitere Mitgefangene aus dem Bus mit Unterstützung von rund 30 nordhessischen Polizeibeamten durchsucht wurden.

Die Staatsanwaltschaft München soll in Hessen um Amtshilfe gebeten haben. Das Polizeipräsidum Nordhessen und das hessische Justizministerium wollen sich in dieser Sache nicht äußern und haben an die Ermittlungsbehörde in München verwiesen.

Ermittler schweigen

Staatsanwalt Florian Weinzier, stellvertretender Sprecher der Staatsanwaltschaft München I, bestätigte am Freitag gegenüber der HNA, dass die Transporthäftlinge durchsucht wurden. Mit Blick auf die Ermittlungen werde man sich darüber hinaus aber nicht äußern. Es sei kein Geheimnis, dass die Ermittler Sachverhalte auf strafrechtlich relvantes Verhalten überprüften.

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