HUFF| Warum die Pläne der AfD für ihre Anhänger zur bösen Überraschung werden können


Es war ein Schock für die etablierten Parteien, als die AfD vor über einem Jahr aus dem Stand in ein westdeutsches Parlament einzog. 6,1 Prozent der Hamburger Wähler hatten der rechtskonservativen Partei ihre Stimme gegeben.

Unter den Arbeitern der Hansestadt waren es sogar doppelt so viele. Auch bei den Arbeitslosen konnte die AfD damals gut punkten.

Bei den jüngsten Landtagswahlen in drei Ländern waren es ebenfalls unter den weniger betuchten Wählern besonders viele, die ihr Kreuz bei der AfD machten. 37 Prozent der Arbeiter und 38 Prozent der Arbeitslosen etwa in Sachsen-Anhalt votierten für die Rechtskonservativen.

Die AfD gewann zuletzt immer mehr Sympathisanten. Doch ein großer Teil von ihnen – gerade aus der Unter-, aber auch Mittelschicht – könnte irgendwann eine böse Überraschung erleben. Denn die meisten finanz- und sozialpolitischen Pläne der Partei decken sich in keiner Weise mit den Interessen ihrer Sympathisanten.

„Viele ihrer Wähler könnten noch bitter enttäuscht sein, wenn die AfD irgendwann einmal an die Regierung kommen sollte“, sagte derrenommierte Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter jüngst der Huffington Post. Die Partei- und Wahlprogramme der Rechtskonservativen stünden „in massivem Gegensatz zu den Interessen vieler ihrer Anhänger“.

AfD steht für Abbau von Sozialleistungen

 

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