nd| Spurensuche im braunen Sumpf


Das Buch »Generation Hoyerswerda« informiert über das Netzwerk der Neonazis

Hätte die NSU-Mordserie verhindert werden können? Ein Buch beantwortet viele Fragen und wirft zugleich immer neue Fragen auf.

»Piatto berichtet zuverlässig und umfassend. Aufträge führt er gewissenhaft aus. Er ist in hohem Maße lernfähig. Seine Einsatzbereitschaft ist bemerkenswert.« So steht es in einem internen Vermerk des brandenburgischen Verfassungsschutzes vom 2. Juli 1999 über ihren vermeintlich wertvollsten Spitzel in der rechten Szene. Im Jahr 2000 wurde V-Mann »Piatto« abgeschaltet. Bis dahin hatte er vom Verfassungsschutz rund 50 000 Euro für seine Informationen kassiert, darunter ein vager Hinweis auf den Verbleib des untergetauchten NSU-Trios Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Chemnitz.

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