HUFF| Wie tickt die AfD? Doku gibt verstörende Einblicke in eine Partei zwischen Protest und Extremismus


Rheinland-Pfalz: 13 Prozent. Baden-Württemberg: 15 Prozent. Sachsen-Anhalt: 24 Prozent.

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat abgeräumt bei den Landtagswahlen 2016. Und in bundesweiten Umfragen liegt sie bei etwas unter 15 Prozent.
Wissenschaftler versuchen
, die Anhänger der Partei zu kategorisieren.

Alles Zahlen, die die AfD beschreiben sollen und tatsächlich beschreiben. Die aber nur zum Teil Antworten geben auf die großen Fragen: Was treibt die Menschen zur AfD? Was macht die AfD mit Deutschland? Was will sie eigentlich noch mit Deutschland machen?

Die großen Fragen – was macht die AfD mit uns?

Die ARD hat den großen Fragen eine 43-minütige Dokumentation mit dem Titel „Afd. Und jetzt?“ gewidmet. Sie istin der Mediathek abrufbar und wird in den kommenden Tagen noch mehrmals ausgestrahlt.

Um es vorweg zu nehmen: Auch diese Doku kann die großen Fragen nicht mit Sicherheit beantworten. Aber sie kommt einigen Menschen aus dieser Partei näher.

AfD-Anhänger aus Enttäuschung, aus Trotz, aus Protest

Menschen, die sich zumindest auch aus Trotz der AfD angeschlossen haben:

Wie Ludger Sauerborn , Gründungsmitglied der Grünen, heute AfD-Unterstützer. Sauerborn ist noch immer gegen die Atomkraft, was sich mit dem Programm der AfD beißt. Aber er ist auch genervt von der Nazi-Keule, die immer gleich gegen die Partei geschwungen werde. Der findet, die AfD gehe einfach realistisch mit der Flüchtlingskrise um.

Sauerborn streitet mit seinem Sohn Robert, dem Studenten, der den Vater nicht versteht. Der seinem Vater vorhält: „Es wird für niemanden einfacher, wenn man Angst und Hetze verbreitet.“

 

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