FAZ| AfD-Politiker greifen Petry wegen Rücktrittsdrohung an


Frauke Petry droht mit Rückzug, wenn es zu einem neuerlichen Rechtsruck in der AfD kommt. Führende Parteivertreter greifen sie dafür an. Björn Höcke etwa lehnt die geforderten „roten Linien“ im Parteiprogramm ab.

29.04.2016, von JUSTUS BENDER

Vor dem AfD-Programmparteitag an diesem Wochenende in Stuttgart hat das Bundesvorstandsmitglied André Poggenburg die Parteivorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen kritisiert. Beide hätten „eine völlig überflüssige Diskussion über einen anstehenden Rechtsruck der Partei“ begonnen, sagte Poggenburg der F.A.Z. am Freitag.

Hintergrund sind Äußerungen von Petry und Meuthen, in denen beide Zweifel über ihren Verbleib im Amt deutlich machten, sollte die Partei sich im politischen Spektrum zu weit rechts positionieren. Rücktrittsdrohungen dürften „kein Druckmittel zur politischen Meinungsfindung sein“, sagte Poggenburg, der als Vertreter des nationalkonservativen Flügels hervorhob, es sei auch kein Rechtsruck „angedacht“. Er lehne zum Beispiel Demonstrationen vor Asylbewerberheimen ab, weil er nicht „brandstiften“ oder „aufwiegeln“ wolle.

 

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