bento| Alte genervte Herren in Sakkos: So geht es auf dem AfD-Parteitag zu


01.05.2016,

Die Partei will sich in Stuttgart ein Grundsatzprogramm geben. Manchen Mitgliedern muss man allerdings erstmal erklären, wie das geht.
„Wer ist dafür? Fast niemand. Wer ist dagegen? Fast alle. Wer enthält sich? Abgelehnt!“

So geht es beim AfD-Parteitag am Sonntag immer wieder. Die Partei will sich etwas mehr als ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl ein Grundsatzprogramm geben. Die größte Hürde sind dabei allerdings die eigenen Mitglieder.

Es geht zum Beispiel um den Umgang mit dem Islam (gehört für die AfD auf keinen Fall zu Deutschland) und die Forderung nach einem „Verschleierungsverbot“ in der Öffentlichkeit. Einem Antragsteller geht die Originalforderung im Programmentwurf nicht weit genug: Ursprünglich forderte die Partei dort, das Tragen von Burka oder Niqab zu verbieten.

Nun die AfD jedoch ganz allgemein für ein Verbot jeder Verschleierung ein. Ob damit auch Karnevalsmasken und Skihauben gemeint sind, wird in Stuttgart nicht erörtert.

Auch um die Grenzsicherung geht es, und um die Frage, ob sich die Partei generell gegen jede Einwanderung stellt. Viele der versammelten Mitglieder wollen Deutschland gegen alle „kulturfremden Ausländer“ abschotten, am Ende setzt sich hier jedoch die etwas moderatere Fraktion durch, die zumindest gut ausgebildete Fachkräfte reinlassen will.

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