Handelsblatt| Mit deutschnationalen Tönen zur dritten Kraft


Die jüngsten Wahlerfolge euphorisieren die AfD-Basis. Die Zustimmung in Umfragen wächst. Auf dem Bundesparteitag schärfen die Rechtspopulisten ihr Profil. Doch die Abstimmung über das Grundsatzprogramm hat ihre Tücken.

StuttgartDie AfD präsentiert sich in ihrem neuen Grundsatzprogramm als eine deutschnationale Partei, die Zuwanderung ablehnt und das Zusammenwachsen Europas teilweise rückgängig machen will. Am ersten Tag ihres Bundesparteitags in Stuttgart verabschiedeten rund 2000 Mitglieder der Alternative für Deutschland 2 von insgesamt 14 Artikeln des Parteiprogramms.

Die AfD legt in der Wählergunst leicht zu und landet in der jüngsten Emnid-Umfrage als drittstärkste Partei vor den Grünen. In der Woche ihres Parteitags in Stuttgart klettert die rechtspopulistische Partei im Sonntagstrend um einen Punkt auf 13 Prozent, wie die Zeitung „Bild am Sonntag“ berichtet.

Die Grünen verlieren einen Zähler und erreichen 12 Prozent. Auch in anderen Umfragen hatte die AfD schon einmal vorübergehend vor den Grünen gelegen. Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD kommen beim Sonntagstrend wie in der Vorwoche nur auf 33 beziehungsweise 22 Prozent. Linke (9 Prozent) und FDP (6 Prozent) bleiben ebenfalls unverändert.

 

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