Main Post| So nah sind Extremisten der AfD


Die AfD: Rechtsextreme suchen ihre Nähe, auch vom Verfassungsschutz beobachtete Pegida-Ableger tauchen auf ihren Demos auf. Offiziell wehrt sich die Partei – doch mit einer überzeugenden Abgrenzung tut sich die AfD schwer.

Wir weisen darauf hin, dass hier keine Vertreter extremistischer Verbände oder Parteien erwünscht sind“, eröffnet Christian Klingen, dritter Vorsitzender des AfD-Bezirksverbands Unterfranken, am Donnerstag die Demonstration seiner Partei in Schweinfurt. Doch seine Worte verfehlten ihre Wirkung. Sie sind präsent an diesem Abend auf dem Georg-Wichtermann-Platz: Personen aus dem Umfeld rechter Kameradschaften, NPD-Politiker und Vertreter von Gruppierungen, die der Verfassungsschutz beobachtet. Es war nicht das erste Mal.

Die Behörden haben das Nebeneinander von AfD und solchen Personen im Blick. „Wir achten darauf, ob Extremisten, die wir beobachten, in der AfD Einfluss zu gewinnen versuchen, beziehungsweise inwieweit Aktivitäten der AfD in extremistische Beobachtungsobjekte hineinragen“, erklärt das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz auf Anfrage. So habe man beispielsweise festgestellt, dass bei Pegida-München – Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes – ein AfD-Vertreter für eine Kundgebung seiner Partei geworben habe. Gleichzeitig gebe es etwa aus der bayerischen NPD Aufrufe, den „Kontakt zu AfD-Gruppen zu suchen“, um im Fall eines NPD-Verbots eine Ausweichmöglichkeit zu haben.

 

weiterlesen

""

 

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: