n-tv| Anti-Islam, Anti-EU, Anti-Euro: AfD-Parteitag will „neue konservative Größe“


Der erste Teil des AfD-Bundesparteitags ist vorbei, die Mitglieder vertagen die Debatte über ihr Grundsatzprogramm. Deutlich wird: Die Partei will hoch hinaus und schärft dafür ihr Profil als konservative Anti-Partei.

Die AfD nimmt Kurs auf den Bundestag und erneuert ihre Kampfansage an die etablierten Parteien: Parteichefin Frauke Petry formulierte auf dem Bundesparteitag in Stuttgart den Machtanspruch ihrer Partei. Erst am späten Nachmittag begann die eigentliche Debatte über das geplante Grundsatzprogramm. Die gut 2000 Mitglieder forderten das Ende der EU in ihrer jetzigen Form und einen Volksentscheid zum Euro-Austritt.

Die AfD wolle nicht dauerhaft „als Juniorpartner in den Parlamenten sitzen“, sagte Petry. „Wir wollen Mehrheiten erringen, damit wir unsere Programmatik als Gegenentwurf zum politischen Establishment durchsetzen können.“ Die AfD trage „als am schnellsten wachsende Partei in Deutschland eine Riesenverantwortung“. Sie sei „das Fieberthermometer einer Gesellschaft, die die demokratische Kontroverse wieder mühsam erlernen muss“.

Parteivize Alexander Gauland sagte, die Erfolge der AfD würden „den etablierten Parteien inzwischen das Fürchten lehren“.

Petry kritisierte scharf den Umgang der Medien mit ihrer Partei. Für den „gebetsmühlenartigen Vorwurf des Rechtsrucks“ gebe es keine Belege, sagte sie. Trotz einer „massiven Diffamierung“ und „Dämonisierung“ wachse der Zuspruch für die AfD.

 

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