Main Post| SCHWEINFURT: Kein AfD-Maulkorb für Schüler


Dass drei Sprecher der Schülermitverwaltung (SMV) des städtischen Rathenau-Gymnasiums mit dem Bündnis „Schweinfurt ist bunt“ am 28. April zu einer Kundgebung gegen Rassismus aufgerufen haben und als Redner angekündigt wurden, ist dem AfD-Kreisverband Kitzingen-Schweinfurt sauer aufgestoßen.

AfD: „Unzulässige Einmischung in den Parteienstreit“

Schon vier Tage davor teilte der AfD-Vorsitzende Christian Klingen mit, dass die AfD darin eine „in Schulen grundsätzlich unzulässige Einmischung in den allgemeinen Parteienstreit“ sieht und die Rechtsaufsicht einschalten werde.

Klingen: „Verleumderische Parolen“

Die Demonstration mit Kundgebung des Bunten Bündnisses plus Schülersprecher gegen Rassismus und ausländerfeindliche Hetze fand eine gute Stunde vor der AfD-Kundgebung mit deren thüringischem Partei-und Vorsitzenden statt Landtagsfraktionsvorsitzenden Björn Höcke statt. Die AfD interpretierte diese als „Gegenveranstaltung“ zu ihrem Aufzug. Laut Klingen werde versucht, „die AfD in eine rassistische Ecke zustellen“ und mit „verleumderischen Parolen“ gearbeitet.

 

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