FR| Höcke flirtet mit dem Front National


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Vergangenes Jahr hatte er der rechtsextremen französischen Partei zu ihrem Wahlerfolg gratuliert und dafür Kritik aus der Parteispitze bekommen. Nun geht Thüringens AfD-Chef noch weiter und fordert eine direkte Zusammenarbeit. Seine Parteikollegen äußern sich zurückhaltender.

Die AfD streckt ihre Fühler in Richtung des rechtsextremen französischen Front National (FN) aus. „Die Parteiführungen von AfD und Front National sollten sich treffen, um sich auszutauschen und zu sehen, wo es Gemeinsamkeiten gibt“, sagte der thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Berater und Lebensgefährte von Parteichefin Frauke Petry, Marcus Pretzell, will sich im Europaparlament der von der FN dominierten Fraktion anschließen, die sich mit den rechtspopulistischen bis rechtsextremen Parteien Vlaamse Belang (Belgien), FPÖ (Österreich), Lega Nord (Italien) und PVV (Niederlande) anschließen. Sie stehen für Seperatismus und Fremdenfeindlichkeit.

FN-Chefin Marine Le Pen hatte der französischen Zeitung „Le Figaro“ gesagt, sie gehe sicher davon aus, dass es zu einem Treffen mit AfD-Chefin Frauke Petry kommen werde. Petry ließ ihren Parteivorstand laut FAS wissen, dass kein solches Treffen geplant sei.

 

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