Spiegel| Frankreichs Rechte: Front National lädt Frauke Petry ein


Die Einladung dürfte für Streit sorgen: Der rechtsextreme Front National will nach SPIEGEL-Informationen mit AfD-Chefin Frauke Petry über eine Zusammenarbeit reden. Parteifreunde raten zur Vorsicht.

Der Front National (FN) aus Frankreich wünscht sich eine engere Kooperation mit der AfD. Die beiden Parteien hätten gemeinsame Interessen, sagte Edouard Ferrand, Delegationsleiter des Front National im Europaparlament, dem SPIEGEL.

Er wolle AfD-Chefin Frauke Petry zu einem Gespräch sowie zum Besuch des nächsten FN-Parteitags einladen. Ferrand wertet es als „Riesenerfolg“, dass der AfD-Europaabgeordnete Marcus Pretzell in die antieuropäische ENF-Fraktion gewechselt ist, zu der auch der Front National gehört. Pretzell sei „ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die EU und gegen Madame Merkel“, sagte Ferrand. Der nordrhein-westfälische AfD-Landesvorsitzende Pretzell ist der Lebensgefährte von Parteichefin Petry.

Der bayerische AfD-Landeschef Petr Bystron forderte seine Partei dazu auf, enger mit dem FN zusammenzuarbeiten. „Selbstverständlich sollten AfD-Vertreter wie Frauke Petry den Front National treffen und gemeinsame Schnittmengen erkunden“, sagte er. Die französische Rechte habe sich „sehr beachtlich entwickelt“.

 

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