Focus| „Handaufleger und Ex-NPDler“:AfD-Abgeordneter Franz-Josef Wiese klagt über Parteikollegen


Der AfD-Abgeordnete Franz-Josef Wiese erhebt schwere Vorwürfe gegen seine Partei. Bei der Parteigründung sei wahllos jeder aufgenommen worden.

„Von ehemaligen SED-Genossen über spinnerte Weltverbesserer bis zu Leuten mit Verfolgungswahn war alles dabei“, klagt er gegenüber der „Bild„. „Ich glaube, die meisten AfD-Wähler wissen gar nicht, was für Leute bei uns sind.“

Er selbst habe erst spät gemerkt, wer zurAfDgehört. Es gebe etwa ein ehemaliges Vorstandsmitglied, das behauptete, „aus Flugzeugen würden Chemikalien versprüht, die unsere Sinne im Auftrag der Herrschenden mit Psychopharmaka vernebelt.“

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kreischef

Ein anderer Vorstand umgebe sich Wiese zufolge „mit Leuten, die auf heilende Steine, Handauflegen und andere seltsame Heilmethoden schwören“.

Außerdem fürchtet Wiese, dass der uckermärkische Kreisvorsitzende Jan-Ulrich Weiß als Nachrücker ins Parlament kommen könnte. Gegen Weiß ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft – wegen Tabakschmuggels und Volksverhetzung nach der Veröffentlichung einer antisemitischen Karikatur.

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