Merkur| Mit welchen Rechts-Parteien die AfD in Europa anbandeln will


München – In Deutschland ist die AfD politisch isoliert. Anti-Euro-Parteien im Ausland wie die FPÖ oder Front National möchten die AfD dagegen umarmen. Vom FN gibt es sogar eine Einladung an Partei-Chefin Petry.

Der Alternative für Deutschland steht zwei Wochen nach ihrem stürmischen Bundesparteitag ein neues Reizthema ins Haus. Der Bundesvorstand will entscheiden, wie eng die AfD in Zukunft mit anderen europäischen Parteien zusammenarbeiten soll, die wie sie gegen Zuwanderung sind und auf die „Diktatur aus Brüssel“ schimpfen.

Übereinstimmungen mit SVP und FPÖ

Mit der schweizerischen SVP und der österreichischen FPÖ sehen viele AfDler große Übereinstimmungen. FPÖ-Politiker waren schon bei der AfD zu Gast. Parteichefin Frauke Petry trat kürzlich in der Schweiz bei einer Vereinigung als Rednerin auf, die der SVP nahesteht. Doch spätestens seitdem ihr Lebensgefährte, der EU-Abgeordnete Marcus Pretzell, in die rechte Fraktion von Marine Le Pen eingetreten ist, stellt sich für die AfD auch die Gretchenfrage: „Wie hast du’s mit der Front National?“

Das Thema sei kürzlich in einer Telefonkonferenz angeschnitten worden, berichtet der stellvertretende Vorsitzende Alexander Gauland. Er sagt: „Wir werden im Vorstand aber noch einmal darüber sprechen – und zwar so bald wie möglich.“ Am Ende werde es wohl auf eine allgemeine Linie hinauslaufen, aber ohne eine eindeutige Empfehlung für jede einzelne europäische Partei.

Wie steht die AfD zum Front National?

 

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