Merkur| Neonazi im Hofbräukeller: Frauke Petry und AfD distanzieren sich


Wie Medien berichteten, saß beim Vortrag von AfD-Chefin Frauke Petry in München ein Rechtsterrorist im Publikum. Petry und ihre Partei distanzieren sich nun entschieden.

Knapp 500 Besucher waren am Freitagabend in den Münchner Hofbräukeller gekommen, um einen Vortrag von AfD-Chefin Frauke Petry zu hören. Sie selbst zeigte sich hinterher begeistert. Doch ein Gast sorgte nach der Veranstaltung noch für Schlagzeilen. Wie mehrere Medien berichten, saß an diesem Abend auch der Rechtsterrorist Thomas Schatt im Publikum. Er war im Zuge des geplanten Bombenattentats auf das Jüdische Gemeindezentrum 2003 zu einer Haftstrafe verurteilt worden. „AfD-Petry spricht vor Terror-Nazi“, vermeldete die „Bild“-Zeitung.

Was sagt die Bundessprecherin dazu? Für Petry ist der Neonazis ein unerwünschter Gast: „Menschen, die solche Inhalte vertreten, haben bei uns keine politische Heimat“, erklärt sie auf Anfrage unserer Online-Redaktion.

AfD: „Ein ganz falsches Bild der Veranstaltung“

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