Handelsblatt| Erst spricht ein AfD-Abgeordneter bei einer Pegida-Kundgebung, dann hält ein Vertreter der Islamfeinde ein Grußwort bei einer AfD-Demo. Für die Parteiführung könnte der Schulterschluss noch zum ernsten Problem werden.


Erst spricht ein AfD-Abgeordneter bei einer Pegida-Kundgebung, dann hält ein Vertreter der Islamfeinde ein Grußwort bei einer AfD-Demo. Für die Parteiführung könnte der Schulterschluss noch zum ernsten Problem werden.

BerlinDie AfD-Landesverbände in Thüringen und Sachsen-Anhalt suchen offenbar immer stärker die Nähe zur islamfeindlichen Pegida-Bewegung. Erst vergangene Woche hielt der Magdeburger Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider als erster Mandatsträger der AfD auf einer Pegida-Kundgebung in Dresden eine Rede. Eine Woche später besuchte ein Pegida-Vertreter eine Anti-Islam-Veranstaltung der AfD in Thüringen.

Für die Landeschefs Björn Höcke (Thüringen) und André Poggenburg (Sachsen-Anhalt) realisiert sich damit eine schon lange sich abzeichnende Entwicklung: die AfD und Pegida ziehen in für sie politisch relevanten Fragen an einem Strang. Mit dem Auftritt des stellvertretenden Chefs der islam- und fremdenfeindlichen Bewegung Siegfried Däbritz in Erfurt habe man die Verbundenheit mit Pegida zeigen wollen. „Es gibt gemeinsame Zielsetzungen“, sagte Höcke dem MDR. Poggeburg ging noch weiter. „Der Schulterschluss (mit Pegida) besteht doch längst“, schrieb er bei Twitter.

Die Poggenburg- will der Sachsen-AfD in Zukunft Bescheid sagen, wenn sie den Schulterschluss mit sucht.http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-18490_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html 

@falkowittig @mdr_aktuell
So’n Quatsch, Schulterschluss besteht doch längst. Es sollen nur AfD-Auftritte bei Pegida zuvor abgestimmt sein.

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