HUFF| „Wir brennen dieses Dreckshaus ab“: Nach Höcke-Rede drohen Rechte mit Anschlag auf Moschee


  • In Erfurt soll die erste Moschee der Stadt entstehen
  • Die AfD macht gegen den Bau mobil
  • Jetzt gibt es auch den ersten Aufrufe zur Gewalt gegen den Bau

Noch ist es eine Wiese in saftigem Grün vor den Toren Erfurts. Längst aber tobt ein Streit darüber, ob darauf eine Moschee gebaut werden darf. Es wäre der erste Moscheen-Neubau in Thüringen, dem Kernland der Reformation.

Die AfD wittert darin „ein langfristiges Landnahmeprojekt“ und hat die Parole ausgerufen: „Nein zur Moschee“.

Der Alternative für Deutschland scheinen die Baupläne angesichts ihres jüngst beschlossenen Anti-Islam-Kurses wie gerufen zu kommen. AfD-LandeschefBjörn Höcke gibt unumwunden zu, dass seine Partei ein neues Thema gefunden habe. „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, wird er nicht müde zu betonen. Der Islam habe eine Heimat, aber „diese Heimat heißt nicht Erfurt“.

„Nehmt euch Öl und Benzin“

Noch befindet sich das Projekt im Stadium einer Bauvoranfrage. Damit ist nicht sicher, ob die Moschee mit Kuppel und einem elf Meter hohen Minarett in einem Gewerbegebiet an einer Bundesstraße überhaupt realisiert wird. Die Gemeinde zählt etwa 70 Mitglieder. Mit ihren Plänen geht sie transparent um und traf sogar Vertreter der AfD.

 

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