SZ-online.de| Pegida-Siggi kuschelt mit AfD


Der Aufruf des Meißners Siegfried Däbritz in Erfurt findet ein breites Medienecho und lässt Platz für Spekulationen.

Von Peter Anderson

Meißen/Erfurt. Die Pegida-Bewegung freundet sich offenbar immer stärker mit dem Gedanken an, auch über die Parlamente für eine neue Politik in Deutschland zu wirken.

Beobachter interpretieren in dieser Weise eine Rede des Stellvertretenden Pegida-Vorsitzenden Siegfried Däbritz in dieser Woche bei einer Kundgebung der AfD in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Der Meißner Security-Mann bedankte sich zu Anfang seiner 12-minütigen Ansprache ausdrücklich bei dem Thüringer AfD-Sprecher Björn Höcke. In seiner auch im Internet nachzuhörenden Rede verwies Däbritz anfangs auf die Verdienste von Pegida und AfD. Diese hätten „das Schweigekartell der unreformierbaren alten Volksparteien aufgebrochen“ und diese vor sich hergetrieben.

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