tagesspiegel| AfD-Politiker für Flüchtlingslager in der Heide / Das wahre Gesicht der AfD


„Ein paar Quadratmeter Heide“ für „vorübergehende Flüchtlingslager“ – der Vizechef der AfD Steglitz-Zehlendorf, Andreas Wild, provoziert bei einer Kundgebung in Erfurt.

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Beim thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke ist Andreas Wild, stellvertretender Chef der Partei Steglitz-Zehlendorf, ein gern gesehener Gast. Mehrfach war Wild Teilnehmer von Demonstrationen in Thüringen – zuletzt am Mittwochabend in Erfurt, wo die Partei gemeinsam mit Pegida gegen einen geplanten Moscheeneubau demonstrierte. Als Redner sollte der AfD-Rechtsaußen dort einen markigen Auftritt haben – Wild forderte, Bürgerkriegsflüchtlinge künftig in vorübergehenden Lagern „in spärlich besiedelten Landstrichen Deutschlands“ unterzubringen. Auch Höcke gehört zum rechten AfD-Flügel.

Der Deutschlandfunk dokumentierte zentrale Passagen der Rede von Wild, in der der Politiker – AfD-Listenplatz 16 bei der Abgeordnetenhauswahl im September – gegen den Islam polemisiert. „Stellen sie sich vor, es gäbe eine Religion, nach der man, um seinem Gott gefällig zu sein, fünf Mal am Tag auf die Straße pinkeln muss! Würden wir das auch im Rahmen der Religionsfreiheit tolerieren? Herr Gott noch mal, natürlich Nein.“

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