MAZ| Gauland bezeichnet Polizisten als Knallchargen


Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland ist nicht zimperlich, wenn er gegen die Politik der Bundesregierung austeilt. Angela Merkel hat er kürzlich als „Kanzler-Diktatorin“ bezeichnet. Nun hat er Polizisten als Knallchargen bezeichnet. Auslöser war ein Knöllchen. Der Polizeipräsident ist empört.

„Knallchargen“, Parkverbote könne man brechen – Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland hat über die Polizei und die Verkehrsregeln offenbar seine ganz eigene, ziemlich irritierende, Meinung. Und er hat sich zudem den Ärger von Brandenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke zugezogen, außerdem fordert die Polizeigewerkschaft eine Entschuldigung.

Auslöser ist ein Knöllchen, das Gauland am Donnerstag vor dem Landtag in Potsdam kassiert hat. Er parkte seinen Wagen, einen Jaguar, im Parkverbot. Darüber berichtet die BILD in ihrer Freitagausgabe. Ein Reporter sprach Gauland auf das Knöllchen an und der AfD-Politiker teilte mächtig aus.

Parkverbote seien lässlich, „die kann man auch brechen“, wird Gauland zitiert. Außerdem wünsche er sich, dass alle Verkehrsschilder verschwinden. Speziell die für Tempolimits. Es sei sehr unübersichtlich, wenn alle paar Meter ein neues Tempo gelte. „Das ist absurdes Zeug.“

Gauland bezeichnet Polizisten als „Knallchargen“

Und dann beleidigt er die Polizisten. Er ärgere sich am meisten über die Verkehrspolizei. „(…) dann steht immer so ’ne Knallcharge mit diesem komischen Blitzergerät rum“, wird er zitiert. Da kassiere man ganz schnell einen Punkt, das finde er ganz schlimm.

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