n-tv|Gauland, Anwalt der Fehlgeleiteten: Man wird doch noch Unsinn verbreiten dürfen


Von Christoph Herwartz

Nazi-Parolen und fiktive Wahrheiten – in der Welt des brandenburgischen AfD-Vorsitzenden ist alles erlaubt.

Fühlt Alexander Gauland eigentlich eine Überfremdung angesichts Hunderttausender Menschen, die in kurzer Zeit nach Deutschland gekommen sind? Man weiß das nicht. Als der „Spiegel“ ihn neulich auf seinen Populismus ansprach, sagte er lediglich, er „akzeptiere“ es, wenn Menschen sich so fühlten.

Fordert Alexander Gauland eigentlich den Widerstand gegen den Staat? Man weiß das nicht. Als er neulich in Elsterwerda eine Rede hielt und sein Publikum zwischendurch „Widerstand, Widerstand“ skandierte, ließ er diese Forderung unkommentiert stehen.

Meint Alexander Gauland eigentlich, das deutsche Volk werde durch Flüchtlinge „ersetzt“? Man weiß auch das nicht genau. Denn er sagt das zwar öffentlich, doch als ihn Anne Will darauf ansprach, zog er zurück: „Es verändert sich, sagen wir es so.“ Gauland redet im Fernsehstudio anders als auf der Straße.

 

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