swp| Antisemitismus-Vorwurf: AfD-Länderchefs für Ausschluss von Gedeon Stolpert Meuthen über den Fall Gedeon? – AfD-Spitze ist beunruhigt


Nach einem Fehlstart in die Parlamentsarbeit versucht AfD-Fraktionschef Meuthen, Schaden von der Partei abzuwenden. Sture Parteifreunde machen ihm dabei schwer zu schaffen.

Der Druck auf den Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon (AfD) wächst: Nach Antisemitismus-Vorwürfen sprachen sich nun auch die Landeschefs der Partei für dessen Ausschluss aus. Zuvor hatte der Fraktionsvorsitzende Jörg Meuthen, der auch Bundes- und Landeschef ist, wegen Gedeon mit Rücktritt gedroht: Er werde das Handtuch werfen, wenn die Fraktion am 21. Juni nicht mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit für den Ausschluss stimme.

Die AfD-Landesvorsitzenden befürworteten in einer Telefonkonferenz mehrheitlich den Parteiausschluss. Der Schulterschluss gegen Gedeon hat allerdings nicht nur mit den Inhalten seiner Schriften zu tun. Es geht auch darum, wen sie als Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 bevorzugen: Viele sehen Meuthen in dieser Position. Der Fall Gedeon könnte dabei allerdings zur Hypothek werden.

 

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