Welt – Gefangen im Rotlicht / CSU und der Mißbrauch einer 15-Jährigen / Koks und SM


Anmerkung der Redaktion:

Wenn es schlecht läuft bei den Christsozialen, dann sind immer andere Schuld, wie jetzt nach der Veröffentlichung der letzten Wahlumfrage. Alles Unsinn beteuern die führenden CSU-Vorständler. Nunmehr wartet die Medienbranche noch eine Bezeichnung: Lügenpresse.

Doch scheinbar fehlt es bei der CSU an Reflexion. Denn in Wahrheit sprechen eher die Skandale um die beiden Abgeordneten der CSU für den dramatischen Abstieg der Partei. Der Mißbrau, bezahlter Sex mit einer 15-Jährigen und die leidige Koks/SM-Affäre in München. Beides sind nicht gerade Argumente für die CSU und dem Biedermann-Image!

Von Stefan Felbinger

Es gibt inzwischen ja für alles einen Tag. Ob Tag der Deutschen Einheit, Tag der Arbeit oder Tag der Frau. Heute ist auch so ein Tag. Der 12. Juni ist dem Tagebuch gewidmet. Die dpa hat das zum Anlass genommen, unter Bayerns Politikern eine kleine Umfrage zu starten. Ergebnis: Kaum einer führt ein solches.

Ministerpräsident Horst Seehofer wollte erst gar nicht antworten. Man kann nur mutmaßen. Sollte Seehofer seine Befindnisse zu später Stunde einer abgegriffenen Kladde anvertrauen, Fröhliches dürfte dabei in den vergangenen Tagen nicht zustande gekommen sein.

Denn erneut machte die Partei nicht durch wegweisende politische Vorstöße von sich reden, sondern durch sogenannte Sexskandale. Und das gleich im Doppelpack. Der Nürnberger Landtagsabgeordnete Michael Brückner, 51, musste seinen Hut nehmen, als bekannt wurde, dass er eine 15-Jährige für Sex bezahlte.

Noch mehr musste es aber schmerzen, als herauskam, dass der Münchner Wiesnstadtrat Georg Schlagbauer, 44, nicht nur Tausende Euros bei einer Domina verpulverte, sondern offenbar auch fleißig Drogen konsumierte.

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