SZ| Bruch zwischen Pegida und Festerling / Nazis streiten sich, ganz wie bei der AfD


Die Bilderberg-Konferenz zeigt erste politische Konsequenzen: Im Streit über angekündigte und abgesagte Aktionen kommt es zwischen den Pegida-Anführern zum Eklat.

Auf Facebook ist die Hölle los, seit Edwin Wagenveld von der Festung Europa seinen Zorn über Pegida auf seiner Seite gepostet hat. In seinem Traktat rechnet der „Ed, der Holländer“, der schon oft bei Pegida gesprochen hat, mit den Machern rund um Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz ab und verurteilt den angeblichen Ausschluss seiner Mitstreiterin Tatjana Festerling aus dem Pegida-Verein.

Hintergrund: Im Streit um ein Redemanuskript soll es bereits im April zum Zerwürfnis zwischen Bachmann und Festerling gekommen sein, der eigentliche Eklat aber passierte erst im Anschluss an die Bilderberg-Konferenz. Während die Festung Europa den kultivierten Volkszorn auf die Straße tragen wollte, blieben die Pedigisten lieber daheim und schauten Fußball.

Die Festung Europa malte Plakate und marschierte fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Theaterplatz auf und ab oder im Kreis. Die großen Patrioten und Anti-Islamkämpfer aber verweigerten die Unterstützung und erklärte dies am Montag wie folgt: Es habe in der vergangenen Woche trotz Ankündigung keine Proteste gegen die Bilderberg-Konferenz in Dresden gegeben, weil das Hochhalten von Plakaten nichts bringe und man die Sicherheitsvorkehrungen unterschätzt habe.

 

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