Handelsblatt| PETRY VS. MEUTHEN: Streit in der AfD-Bundesspitze eskaliert


In der AfD-Spitze ist ein heftiger Streit ausgebrochen. Hintergrund ist die Absicht führender Funktionäre, Parteichefin Petry als Spitzenkandidatin zu verhindern. Als Drahtzieher dahinter sieht sie Co-Chef Meuthen.

Es sind Schicksalstage für die AfD-Spitze: Innerhalb der rechtspopulistischen Partei stehen die beiden Bundesvorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen unter erheblichem Druck. Und dabei kommen sie sich noch gegenseitig in die Quere.

Einflussreiche AfD-Politiker wollen Petry als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 verhindern. Petrys Parteifreunde in ihrem sächsischen Landesverband sehen Meuthen als einen der Drahtzieher hinter den Überlegungen. Entsprechend heftig fällt die Kritik an Meuthen aus.

Zugleich braut sich ein weiterer Sturm über Meuthen zusammen. Am kommenden Dienstag muss er selbst eine Machtprobe bestehen. Auf sein Betreiben hin wird dann die AfD-Landtagsfraktion über den Ausschluss ihres Mitgliedes Wolfgang Gedeon wegen antisemitischer Äußerungen entscheiden. Meuthen hat persönliche Konsequenzen angedroht, sollte Gedeon Fraktionsmitglied bleiben.

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