Morgenpost| Streit im islamfeindlichen Pegida-Bündnis eskaliert


Bei Pegida in Dresden gibt es einen Streit in der Führung. Angeblich wurde der bisherigen Frontfrau des islamfeindlichen Bündnisses, Tatjana Festerling, ein Redeverbot bei den montäglichen Demonstrationen erteilt. Die 52-Jährige ist seit Wochen nicht mehr aufgetreten. Edwin Wagensveld – ein Pegida-Aktivist der ersten Stunde – schrieb bei Facebook von einem Redeverbot für Festerling und einer „Tirade aus Lügen, Unterstellungen und Verleumdungen“ mit dem Ziel, „sie als spaltende Selbstdarstellerin fertig zu machen“. Ohne Festerling beim Namen zu nennen, hatte Pegida-Chef Lutz Bachmann bei Facebook geantwortet: „Ich halte es wie beim letzten Mal, als das gleiche Symptom bei der ersten Frau bei Pegida auftrat.“ Dies ist eine Anspielung auf Kathrin Oertel, die nach Bekanntwerden rassistischer Facebook-Posts Bachmanns und dessen Weigerung, sich aus der Führungsriege zurückzuziehen, im Januar 2015 Pegida zusammen mit weiteren Mitgliedern des Organisationsteams verließ.

 

weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: