Stern| NPD spielt für AfD den Wahlhelfer


Der AfD winkt im September in Mecklenburg-Vorpommern der nächste Wahlerfolg. Die rechtsextreme NPD will sie dabei unterstützen und verzichtet bei der Landtagswahl auf eigene Direktkandidaten.

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern erhält zwei Monate vor der Landtagswahl Schützenhilfe von der NPD. Die rechtsextreme Partei werde am 4. September keine eigenen Direktkandidaten aufstellen und nur mit einer Landesliste antreten, berichtet der „Tagesspiegel“. „So können wir der AfD zu mehr Direktmandaten verhelfen“, zitiert die Zeitung den früheren NPD-Chef Udo Voigt, der mittlerweile Europaabgeordneter seiner Partei ist. Das könne zu insgesamt mehr „nationalen Abgeordneten“ im Landtag führen.

In der AfD „gibt es ja einige ordentliche Leute“

NPD-Vize-Landeschef David Petereit betonte gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk, der Verzicht auf Direktkandidaten habe „nicht mit Zerfallserscheinungen zu tun“. Genügend Bewerber hätte man gehabt. Die NPD habe jedoch ohnehin keine Chance auf ein Direktmandat, die AfD dagegen schon. „Da gibt es ja einige ordentliche Leute“, sagte Petereit dem NDR. Und ein NPD-Wähler, der bei „seiner“ Partei keine Erststimme ankreuzen könne, der wähle damit dann wohl eher die AfD.

 

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