StZ| Wirbel um AfD: Die Nähe zum rechten Rand


Von  01. Juli 2016 – 13:20 Uhr

Dubravko Mandic, Mitglied im Schiedsgericht des Landesverbandes, fordert enge Zusammenarbeit mit der radikalen Identitären Bewegung.

Der umstrittene Eintrag des AfD-Mannes Mandic auf Facebook. Foto: Screenshot
Der umstrittene Eintrag des AfD-Mannes Mandic auf Facebook.Foto: Screenshot

Stuttgart – Wie hält es die AfD mit der extremen rechten Szene? Die Führungsspitze der Partei bestreitet, dass es Berührungspunkte gebe, doch immer wieder gibt es Hinweise auf eine enge Verflechtung. Nun hat sich der Freiburger Rechtsanwalt und AfD-Funktionär Dubravko Mandic für eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der Identitären Bewegung (IB) ausgesprochen. Die aber wird nicht nur vom Verfassungsschutz in Baden-Württemberg als rechtsextrem eingestuft.

In einem Eintrag auf seiner Facebook-Seite und einem Beitrag auf der Seite der rechtsnationalen Patriotischen Plattform schreibt Mandic: „ Die Identitäre Bewegung ist mittlerweile in Baden-Württemberg in das Visier des Verfassungsschutzes geraten. Sowohl die AfD und vor allem die JA sind personell mit der IB verbunden. Dies folgt schlicht aufgrund ähnlicher politischer Zielsetzung.“ Und weiter: „Gleichwohl plädiere ich nun aber auch für eine inhaltliche Zusammenarbeit mit der IB.“

Scharfe Kritik an der AfD-Führung

Scharfe Kritik äußerte Mandic in diesem Zusammenhang an AfD-Chefin Frauke Petry und deren Lebensgefährten, dem NRW-Landeschef und Europaabgeordneten Marcus Pretzell.

 

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