Berliner Zeitung| FU Berlin: Studierende werfen Lehrbeauftragter Antisemitismus vor


Studierende der Freien Universität Berlin (FU) erheben schwere Vorwürfe gegen eine Lehrbeauftragte am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft: Eleonora Roldán Mendívil soll unter anderem auf ihrem deutschsprachigen Blog „cosas que non se rompen“ („Dinge, die nicht brechen“) den Staat Israel verunglimpft und dessen Existenzrecht bestritten haben, kritisiert die Hochschulgruppe „Gegen jeden Antisemitismus an der Freien Universität“ in einem Schreiben an das Präsidium der FU.

„Israel ist ein Kolonialstaat. Und Punkt“, ist in dem Blog unter anderem zu lesen. An anderer Stelle schreibt sie, dass es absolut legitim sei, „auf die unhaltbare und selbst nach bürgerlichem Internationalem Recht zich Mal illegale, imperialistische und rassistische Situation in Palästina aufmerksam zu machen“.

„Sie verharmlost mit diesen Vergleichen und Bezeichnungen nicht nur die historischen Verbrechen des Kolonialismus und der Apartheid und stellt den israelischen demokratischen Rechtsstaat mit Unrechtsregimen auf eine Stufe“, kritisieren die Studierenden in ihrem Brief.

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