DWDL| ARD behält sich Schritte gegen AfD-Ausschluss vor


Wenn sich Ende kommender Woche die Rechtspopulisten der europäischen ENF-Fraktion in Koblenz treffen, sind zahlreiche deutsche Medien nicht dabei: Ihre Akkreditierungen wurden abgelehnt, darunter auch die der „GEZ-Medien“. Die ARD reagierte prompt.

„Bemerkenswert finde ich die Entscheidung der AfD, uns beim Treffen rechtspopulistischer Parteien am 21. Januar in Koblenz von der Berichterstattung auszuschließen mit der Begründung ‚Unsere Berichterstattung über die Partei in der Vergangenheit habe nicht journalistischen Grundsätzen genügt‘, sagt die AfD. Ich finde das offenbart ein merkwürdig undemokratisches Grundverständnis von Öffentlichkeit und wir werden uns alle Schritte vorbehalten und uns mit Sicherheit nicht den Schneid abkaufen lassen“, erklärt Volker Herres, Programmdirektor des Ersten, am späten Donnerstagnachmittag bei einer Rede in Hamburg. Geladen hatten ARD und ARD Degeto um die fiktionalen Programmhighlights des Jahres zu präsentieren. Doch der Einstieg widmete sich der politischen Realität.

 

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