RBB| NSU-Ausschuss bekommt Akten jetzt ungeschwärzt


Der NSU-Untersuchungsausschuss im Brandenburger Landtag soll feststellen, ob die Ermittlungsbehörden des Landes die Aufklärung der NSU-Mordserie erschwert haben. Bisher bekamen die Mitglieder die Akten aber nur in Teilen zu lesen. Das soll sich jetzt ändern.

Der NSU-Untersuchungsausschuss im Potsdamer Landtag soll künftig mit weitgehend ungeschwärzten Akten arbeiten können. Darauf einigte sich der Ausschuss am Freitag bei einer nicht öffentlichen Sitzung mit Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Justizminister Stefan Ludwig (Linke), wie Ausschussmitglieder und beide Minister nach der Sitzung mitteilten.

Die Obleute von CDU, Linken und Grünen hatten zuvor beklagt, dass in den Akten zu viele Passagen geschwärzt worden seien. In den Akten sei so viel gestrichen, dass teilweise der Zusammenhang nicht mehr erkennbar sei, kritisierte CDU-Obmann Jan Redmann.

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