Südkurier| Reden wie die Nazis: AfD-Politiker Björn Höcke schockiert auch das Land


Die Rede des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke vor den Jungen Alternativen in Dresden bleibt Stoff für Kontroversen. Auch in Baden-Württemberg. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) spricht sich für die Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz aus.

Die AfD sei eine „Schande mit Parteistatut“, sagte er im Interview. Auch SPD und FDP im baden-württembergischen Landtag sind für eine Beobachtung der Rechtspartei. Im SWR sagte FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke, führende Vertreter der AfD glitten mittlerweile in einer Art und Weise in Nazi-Jargon ab, dass man eine Beobachtung überlegen müsse. „Der AfD geht es nicht darum, die Demokratie zu verbessern, sondern darum, sie radikal infrage zu stellen.“ Das Innenministerium in Thüringen, wo Höcke AfD-Fraktions- und Landesvorsitzender ist, hält sich – anders als Strobl – zurück. Der oberste Verfassungsschützer in Erfurt kündigte jedoch an: „Wir prüfen die Rede und die Reaktionen darauf in der Partei.“

 

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