Spiegel|AfD-Basis will keine Solokandidatur von Petry / Der Anfang vom Ende?


AfD-Vorstandssprecherin Frauke Petry erleidet eine weitere Niederlage im Streit um die Aufstellung zur Bundestagswahl. In einer Befragung votiert eine Mehrheit der Basis gegen eine alleinige Spitzenkandidatur.

© Christian O. Bruch/ laif

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Noch ist nicht klar, mit welchen Köpfen die AfD in den kommenden Bundestagswahlkampf ziehen wird. Endgültig soll darüber eigentlich ein Bundesparteitag im April in Köln entscheiden. Doch mit der Vorstandssprecherin Frauke Petry – die sich den Posten mit dem Co-Vorsitzenden Jörg Meuthen teilt – alleine an der Spitze dürfte es wohl nichts werden.

In einer Online-Befragung an der Basis empfahlen jetzt 54 Prozent eine Teamlösung, 46 Prozent hingegen befürworteten die Kandidatur eines einzigen Kandidaten.

Das erfuhr SPIEGEL ONLINE am Mittwoch aus Parteikreisen der AfD. Zugleich votierten 80 Prozent der Teilnehmer für eine weitere Mitgliederbefragung, auf der bestimmt werden soll, wer in das Spitzenteam aufrücken soll. Nach Informationen aus Parteikreisen nahm rund ein Drittel der 26.000 Mitglieder teil. Diese weitere Befragung werde wahrscheinlich in Kürze erfolgen, hieß es weiter.

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