Spiegel|AfD beschließt Ausschlußverfahren von Höcke/ Und er bleibt doch in der Partei


 

Rechtspopulisten

AfD-Vorstand will Höcke rauswerfen

Der Vorstand der AfD will den umstrittenen Thüringer Landeschef Björn Höcke aus der Partei ausschließen. Das beschloss der Bundesvorstand mit der erforderlichen Mehrheit.

Der Beschluss wurde mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit in einer Telefonkonferenz gefasst: Der Bundesvorstand der AfD will Björn Höcke, den umstrittenen Chef des Landesverbandes Thüringen, aus der Partei ausschließen.

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Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE stimmten neun Mitglieder des Bundesvorstandes für den Antrag auf Ausschluss, darunter die Vorstandssprecherin Frauke Petry. Mit Nein votierten vier Mitglieder des Gremiums: AfD-Vize Alexander Gauland, der Co-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen, der sachsen-anhaltische Landes-und Fraktionschef André Poggenburg und der niedersächsische Landeschef Armin Paul Hampel.

Die AfD-Spitze zieht damit die Konsequenz aus den Äußerungen von Höcke zum Berliner Holocaust-Mahnmal und zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Höcke hatte auf einer Veranstaltung in Dresden mit Verweis auf das Holocaust-Mahnmal gesagt: „Wir Deutschen (…) sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Zudem sprach er von einer „dämlichen Bewältigungspolitik“ und forderte eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“. Seine Rede löste bundesweit Empörung aus.

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