Kurier| Stimmen falsch gezählt -Vorstandswahl der Berliner AfD manipuliert


Ein Teil der Vorstandswahlen der Berliner AfD vor rund einem Jahr muss laut einem Urteil des Landesschiedsgerichts wiederholt werden. Sieben von zehn Wahlgängen auf dem Parteitag im Januar 2016 seien fehlerhaft gewesen, heißt es in dem Richterspruch der parteiinternen Schlichter, aus dem das Magazin „Focus“ zitierte. Unter anderem seien einzelne Stimmen falsch gezählt sowie mehrfach Stimmzettel mit derselben Handschrift gefunden worden.

AfD-Sprecher Ronald Gläser bestätigte der dpa am Samstag den Eingang des Urteils. Obwohl das Urteil eine Revision ausschließe, wolle man Rechtsmittel prüfen.

Fünf Beisitzer des Vorstands müssen neu gewählt werden. Gläser ist selbst einer der Beisitzer, deren Wahl in Frage steht. Die Wahl der Landesvorsitzenden Beatrix von Storch und Georg Pazderski ist laut „Focus“ aus formalen Gründen von dem Urteil nicht betroffen.

 

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