Thüringer Allgemeine| Kommentar: Die drei Höckes


Auf das Video, das Björn Höcke bei einer Demonstration von Rechtsextremisten in Dresden im Jahr 2010 zeigt, reagiert Thüringens AfD-Chef mit falschen Schutzbehauptungen, schreibt TA-Redakteur Martin Debes in einem Kommentar.

Als kürzlich ein Video bekannt wurde, das den Thüringer AfD-Vorsitzenden als Teilnehmer einer rechtsextremistischen Demonstration in Dresden im Februar 2010 zeigt, ließ Björn Höcke zwei Dinge mitteilen. Erstens: Es habe sich um eine „friedliche Gedenkveranstaltung“ gehandelt. Und zweitens: Er sei nur nach Dresden gefahren, um sich „einen Eindruck von der Veranstaltung zu verschaffen“.

Beides sind Schutzbehauptungen. Und beide sind falsch. Die sogenannte Veranstaltung war von der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland angemeldet worden. Über den Verein hieß es im damaligen Bericht des sächsischen Verfassungsschutzes, dass er „eine enge und mit deutlichen Übereinstimmungen verbundene Zusammenarbeit mit rechtsextremistischen Organisationen“ pflege.

 

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