Zeit| Petry spricht mit russischem Radikalen – Kommt jetzt der Parteiausschluß?


Die AfD-Bundeschefin hat in Moskau den Duma-Präsidenten und weitere Politiker getroffen, darunter den Islamfeind Schirinowski. Parteivize Gauland gibt sich ahnungslos

Frauke Petry hat in Moskau politische Gespräche geführt. Auf Einladung der Bezirksregierung Moskau sei die AfD-Bundesvorsitzende zu Gesprächen in die russische Hauptstadt gereist, teilte ihr Büro in der Bundesgeschäftsstelle mit. Hauptthema war demnach die Kooperation von Politikern der Regionalregierung und des russischen Parlaments mit den deutschen Landtagen. Die russische Seite bezeichnete den Besuch als Teil eines Kooperationsprogramms mit den Bundesländern.

Petry traf laut der Mitteilung den Duma-Präsidenten Wjatscheslaw Wolodin als Vertreter der Partei Einiges Russland, die im Parlament die absolute Mehrheit hat. Weiterhin sprach sie mit Wolodins Stellvertreter Pjotr Tolstoi und anderen ungenannten Duma-Abgeordneten. Das Parlament teilte deren Namen mit: So habe auch der Vorsitzende der nicht an der Regierung beteiligten Liberaldemokratischen Fraktion, Wladimir Schirinowski, teilgenommen – ein durch rechtsradikale Positionen bekannter Populist. Auch der Chef des Parlamentsausschusses für internationale Angelegenheiten, Leonid Slutsky, habe am Tisch gesessen, weiterhin Paul Zavalny, der Vorsitzende des Energieausschusses und Koordinator für die Beziehungen zum deutschen Parlament.

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