Nazi-Partei „AfD“ träumt schon von Regierungsbeteiligung


dts/ finanznachrichten

AfD-„Realos“ wollen in vier Jahren im Bund mitregieren

Nach der Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens gegen den thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke verschärft sich die interne Auseinandersetzung um den künftigen Kurs der Partei. Bundesvorstandsmitglied Georg Padzderski plädierte dafür, die AfD stärker in der bürgerlichen Mitte zu verankern und auf eine künftige Regierungsbeteiligung vorzubereiten.

Der Berliner Landesvorsitzende sagte im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“: „Herr Höcke hat bisher an der rechten Eckfahne gestanden und von dort den rechten Rand abgedichtet. Die Masse der Partei versammelt sich aber in der Mitte und will Tore schießen.“ Dazu gehöre, dass die AfD sich erst in der Opposition bewähre und seriös präsentiere. „Fundamentalopposition“ reiche allerdings nicht, mahnte Padzderski, der für den Bundestag kandidiert.

„Die Frage einer Regierungsbeteiligung stellt sich aber frühestens ab 2021“, fügte er hinzu. Im Moment sehe er „noch niemanden, der mit der AfD eine Koalition eingehen würde. Wir müssen auch die Verbände noch von uns überzeugen, um uns stärker in der bürgerlichen Gesellschaft zu verankern.“ Die Frage ist wie auch das Verfahren gegen Höcke im Bundesvorstand hochumstritten.

 

weiterlesen

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: