BZ| Andreas Wild Dieser Berliner AfD-Abgeordnete ist ein einziger Skandal


Der AfD-Abgeordnete Andreas Wild (53) fällt immer wieder durch rechte Parolen auf. Jetzt gab es eine erneute Entgleisung.

von Julius Betschka

Andreas Wild (53, AfD) ist Mitglied des Abgeordnetenhauses und sitzt dort im Integrationsausschuss – ausgerechnet! Denn immer wieder fällt der AfD-Mann durch Parolen auf, die man sonst nur aus der rechtsradikalen Szene kennt.

Am vergangenen Wochenende beschwerte sich der Abgeordnete auf Twitter, dass alle „attraktiven Frauen in einer Beziehung mit Migranten“ seien. Überhaupt: Auf Migranten scheint Wild nicht gut zu sprechen zu sein. Schon Mitte Februar schreibt er: „Ein deutscher Staatsbürger mit deutschem Pass ist noch lange kein Deutscher.“ Er bezeichnete Deutsche mit Migrationshintergrund als sogenannte „Passdeutsche“. Ein Begriff, der in der rechtsextremen Szene abwertend für Migranten verwendet wird.

Hakan Taş (50, Die Linke) sitzt ebenfalls im Integrationsausschuss. Taş sagt: „Leider müssen wir Wilds rechtsradikales Gedankengut im Abgeordnetenhaus ertragen – ich respektiere natürlich den Willen der Wähler.“ Zur ersten Sitzung des Ausschusses sei Wild allerdings nicht mal erschienen.

 

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