mdr| Neue Behördenpanne im NSU-Komplex: Es fehlen 114 Kurznachrichten/ Beweismittelunterdrückung!


Aufregung im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages: In Unterlagen des Thüringer Landeskriminalamtes Thüringen fehlen mehrere Seiten Protokolle aus einer Telefonüberwachung. Wo sie abgeblieben sind, ist unklar.

von Axel Hemmerling und Ludwig Kendzia

Es ist der August 1998 in Chemnitz. Seit sieben Monaten sind Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe auf der Flucht. Ihnen auf der Spur ist der Thüringer LKA-Zielfahnder Sven Wunderlich. Dass die Drei in Chemnitz sein sollen, hatte Wunderlich immer wieder gehört. Doch bisher ist seine Suche vergeblich gewesen. Wunderlich ist aber ein Zielfahnder, der nicht so schnell aufgibt. Er weiß, bei einer solchen Flucht muss nicht nur das familiäre Umfeld, sondern auch Freunde oder Kameraden aus der rechten Szene als mutmaßliche Helfer gesehen werden. Wunderlich forscht in Chemnitz nach und ist schnell auf der Spur des Neonazis Jan Werner. Eine Szenegröße, mit guten Kontakten zum Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“.

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