HR| AfD-Panne bei Kandidatenkür für Bundestagswahl


Eigentlich wollte die hessische AfD am Wochenende ihre Kandidatenliste für die Bundestagswahl komplettieren. Das Treffen fällt aus. Denn der erste Listenparteitag vom Herbst wirft Fragen auf.

Über die Plätze 1 bis 16 für ihre Landesliste bei der Bundestagswahl hat die Alternative für Deutschland (AfD) im November beim Parteitag in Hofheim (Main-Taunus) abgestimmt. In Fulda sollte am kommenden Wochenende die Entscheidung über die weiteren Plätze folgen. Dazu wird es nun nicht kommen, weil beim ersten Mal Mitglieder mit abstimmten, die das vermutlich nicht gedurft hätten. Einen entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung bestätigte AfD-Landesvorstandssprecher Rolf Kahnt am Dienstag hessenschau.de

Bei einer parteiinternen Prüfung sei ein „Akkreditierungsfehler“ aufgefallen, sagte Kahnt. Demnach stellte sich heraus, dass beim Nominierungsparteitag in Hofheim Menschen ohne Stimmrecht mit abstimmten. Kahnt sprach am Dienstagmittag von zwei Fällen. Ein Mitglied habe nicht die erforderliche deutsche Staatsangehörigkeit. Ein zweiter Delegierter sei zwar ebenfalls Mitglied gewesen, aber ohne den für das Stimmrecht nötigen Wohnsitz in Hessen. Nach Informationen von hr-iNFO war am Nachmittag aber sogar das Stimmrecht von vier Delegierten zweifelhaft.

Neue Abstimmung über vordere Plätze?

 

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