StZ| Betrugsvorwurf gegen AfD-Stadtrat / Erneut vor Gericht


Von Thomas Braun

Der Stuttgarter AfD-Stadtrat Eberhard Brett sieht sich neuen Vorwürfen ausgesetzt. Aufgrund angeblich überhöhter Rechnungen an einen Geschäftspartner wurde die Staatswaltschaft eingeschaltet.

Neue Vorwürfe gegen den AfD-Stadtrat Eberhard Brett: Der Rechtsanwalt, Mitglied der vierköpfigen Gemeinderatsfraktion, muss sich demnächst wegen des Vorwurfs des versuchten Betruges vor dem Stuttgarter Amtsgericht verantworten. Nach Informationen unserer Zeitung soll er einem früheren Geschäftspartner nicht nachvollziehbare Rechnungen für anwaltliche Tätigkeiten über rund 40 000 Euro gestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte deswegen gegen Brett einen Strafbefehl über eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen beantragt, den das Amtsgericht bestätigte. Der Stadtrat, der die Vorwürfe bestreitet, hatte dagegen Widerspruch eingelegt – deswegen kommt es nun zur Verhandlung. Eberhard Brett wollte sich gegenüber unserer Zeitung „wegen des laufenden Verfahrens“ nicht näher zu den Vorwürfen äußern.

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