ZVW| NSU-Ausschuss: Die bizarren Antworten eines LKA-Beamten


Als Beobachter der Aufklärung der NSU-Verbrechen ist man einiges gewohnt. Da fällt einem dann eigentlich nur die „Drei Affen“ ein: Nichts hören, nichts sagen, nichts wissen…weil dieses beweisen immer und immer wieder die Mitarbeiter der Verfassungsschutzbehörden. Die häufig auch keinerlei Skrupel haben, ganz offen zu lügen.. Ihnen passiert nichts.

Die Mitglieder der Untersuchungsausschüße kuschen ohnehin, sie haben nicht den Mut sich mit der heiligen Einrichtung des verfassungsschutz anzulegeben. Da wird dann lieber auf die Aufklärung der NSU-Verbrechen verzichtet.

Besonders gut wird dieses böse Spiel in Baden-Württemberg gespielt. Da wollten man nie aufklären. Mit allerlei Tricks sollte auf alle Fälle die Aufklärung verhindert werden. Und auch heute noch findet es stat.

In dieser Woche gab es wieder eine besondere Vorführung. Ein LKA-Beamter  spielte mal wieder den ganz Dummen.

Dieses Beispiel zeigt, wie die Mitglieder für DUMM verkauft werden.

Ein absonderliches Frage-Antwort-Spiel

Was aber sagte im Untersuchungsausschuss der „Hauptsachbearbeiter“ der EG Umfeld zu all dem? Im Prinzip: nichts.

Frage: Als Urszene rechter Vernetzungen gilt ein Auftritt des britischen Blood&Honour-Gründers Ian Stuart im Juli 1993 in Waiblingen, auch Musiker der Noien Werte waren dabei – „wissen Sie etwas von der Veranstaltung?“
Antwort: „Nur das aus der Presse.“

Frage: Organisator damals war eine Gruppierung namens „Kreuzritter für Deutschland“ – was gibt es zu denen zu sagen?“
Antwort: „Da müsst ich passen.“

Frage: Der Chemnitzer Andreas G., ein möglicher Kontaktmann zum Trio, spielte später bei den Noien Werten und wohnte bei Oliver H., dem Bassisten der Band, in Althütte – was wissen Sie dazu?
Antwort: „Wir wollten mit ihnen reden. Aber die wollten nicht.“

Frage: Wie entstand der Kontakt zwischen den beiden?
Antwort: „Da muss ich jetzt passen.“

Frage: Wie steht es um Rico H. aus Winnenden, der nicht nur mit Andreas G. befreundet war, sondern auch den Mundlos-Kumpel Hendrik L. kannte?
Antwort: „Auch mit ihm haben wir nie gesprochen.“

Frage: Welche Rolle spielt der Waiblinger Hass-CD-Händler Sascha D. in dem Geflecht?
Antwort: „Auch mit ihm haben wir nie gesprochen.“

Frage: Gab es weitere Kontaktversuche?
Antwort: „Die Herren wollten einfach nicht mit uns sprechen.“

Quelle: ZVW

Da bleibt dann eigentlich nur noch die Frage erlaubt:

Herr Vorsitzender Drexler, können SIe sich eigentlich noch täglich im Spiegel ansehen? Wie erträgt man es eigentlich, sich immer und immer wieder von solchen Beamten/Mitarbeitern für DUMM verkaufen zu lassen. Und vor allem, wieso lassen SIE das mit sich machen? Einer, der AUFKLÄRUNG will, der würde das nicht hinnehmen! (L.B.)

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