DLF| NRW-LKA warnte offenbar frühzeitig vor Anschlag


Im Fall des islamistischen Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Todesopfern werden neue Details bekannt. Das nordrhein-westfälische Innenministerium wurde einem Zeitungsbericht zufolge bereits im März 2016 vom Landeskriminalamt davor gewarnt, dass der tunesische Attentäter Anis Amri eine Terrortat planen könnte.

Wegen der Gefahr eines Anschlags oder Selbstmord-Attentats habe das LKA sogar konkret vorgeschlagen, eine Abschiebung anzuordnen, berichtet die „Bild am Sonntag“ Demnach diente den Ermittlern als Beleg für Amris Gefährlichkeit unter anderem ein überwachter Chat. Darin soll er angekündigt haben, in Deutschland „eine Schwester“ heiraten zu wollen. Als sein Chatpartner dies nicht verstand, habe er den Begriff „Dougma“ verwendet – nach Angaben der LKA-Beamten eine „Metapher für einen Selbstmordanschlag“.

NRW-Innenminister Jäger soll am Mittwoch vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss zum Fall Amri aussagen. CDU und FDP werfen ihm Versagen vor, weil sein Ressort eine Abschiebung Amris nicht durchgesetzt habe.

 

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