shz| HINTERGRUND UND ANALYSE : Das Ende des AfD-Höhenflugs


Die Wahl im Saarland war für die AfD enttäuschend. Für die Wahl in Schleswig-Holstein und im Bund sieht es mäßig aus.

Die AfD ist keine normale Partei. Das will sie auch gar nicht sein. Sie will eine Alternative sein. Anders. Sich abgrenzen vom Rest, der doch so gleich zu sein scheint. Dabei sagt sie nicht, was zu tun ist, sondern was nicht geht. Das klappt vor allem in problembeladenen Zeiten. In Zeiten, in denen die Menschen Angst vor Verlusten haben. Zum Beispiel im Herbst 2015, dem Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise. Es ist die Zeit des Aufstiegs der AfD. In den folgenden Monaten konnte die Partei in Umfragen bis auf 12,5 Prozent zulegen. Zuletzt im Oktober 2016. Blöd ist nur, wenn die Probleme nicht mehr so präsent sind, und wenn der Rest der Parteienlandschaft nicht mehr als Einheitsbrei daherkommt. Wenn Alternativen zu der Alternative wieder erkennbar werden. Die AfD verliert an Bedeutung.

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